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| Rückblicke | |||
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26. 10. 2006 – 29. 10. 2006 Konzertwochenende anlässlich Konzert Polizeichor Hamaland Ahaus mit dem Polizeichor Tübingen. Am 29. 10. 2006, 19.30 h, veranstaltete der Polizeichor Hamaland Ahaus sein schon traditionelles Herbstkonzert in der Ahauser Stadthalle. Gaststars in diesem Jahr waren der Polizeichor Tübingen (Leitung: Rosi Hertl) und das Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen (Leitung: Scott Lawson). Der Polizeichor Tübingen weilte auf Gegenbesuch in Ahaus. Wir waren schon da (in Tübingen!). Da der Polizeichor Hamaland Ahaus dafür bekannt ist, dass nicht nur dröge Musik gemacht wird, reisten die Sangesfreunde aus Tübingen samt Troß am Donnerstag, dem 27. 10. 2006 an. Die Betreuung der Gäste und des Wochenendes lag in diesem Jahr in den bewährten Händen der „Underground Singers" in unserem Chor, nämlich dem 2. Baß. Gegen 14:20 h wurde die „schwäbsche Eisenbahne" (in diesem Fall der Bus einer Fa. aus dem benachbarten Balingen) von unserem Sangesfreund Ferdi Thesing und unserem technischen Direktor Alois Deuker mit einem Funkstreifenwagen auf dem Parkplatz Holtwicker See vor der AS Legden/Ahaus auf der A 31 erwartet und zum Empfangskomitee (gebildet von einer reichlichen Sängerschar) nach Legden zur Gaststätte Brinkmann („Waldkrone") eskortiert. Dort angekommen wurde den Tübinger Sangesfreunden nach herzlicher Begrüßung zunächst einmal eine deftige Stärkung in Form von Bier, Münsterländer Korn und verschiedenen Sorten Wurst so up de Hande gereicht. Man erinnerte sich bei den Tübingern auch noch an die damalige Frage des Chronisten wo beim Baum hinten ist…. Aber das ist eine gaaanz andere Geschichte. Nach Erfrischung, Schmaus und Ständchen startete eine Zugfahrt der besonderen Art. Nicht mit der zuvor schon erwähnten schwäbsche Eisenbahne sondern mit dem Pängel Anton zockelte man durch die herrliche münsterländische Parklandschaft, vorbei am Dormitorium im Ortsteil Asbeck zum Ziel, dem Hotel Hermannshöhe zwischen Legden und dem Nachbarort Holtwick. Abends dann im Restaurant Hermannshöhe ein gemeinsames Abendessen. Et gaff leelik wat upt Brett (für alle Nicht-Westfalen: Es wurde reichlich aufgetischt.). Es gab Rindflees met Sippelsauce (Rindfleisch mit Zwiebelsauce). Das ist hierzulande auf Hochzeiten zwischen Suppe und Kartoffeln ein delikates Zwischengericht – eigentlich ein Muß bei jedem Hochzeitsessen. Nach dem Essen verbrachte man (und Frau) noch einige gemütliche Stunden. Beide Vorsitzenden (Robby Roecker und Alois Helling) fanden geeignete Willkommensworte und wünschten der Gesamtveranstaltung einen harmonischen Verlauf. Am Freitag stand dann der Besuch einer Klumpenäkerei in Legden auf dem Programm. Hier wurde altes westmünsterländisches Handwerk anschaulich dargestellt und auch gern als Andenken mitgenommen. Um 12.00 h dann Empfang im Rathaus durch den Bürgermeister der Stadt, Herrn Felix Büter, flankiert von dem (neuen) Leiter der Polizeiinspektion Nord, Polizeidirektor Psiuk. Der Bürgermeister betonte in seiner Begrüßungsansprache den besonderen Stellenwert der jährliche Polizeikonzerte und zog in humorvoller Weise Parallelen zwischen Ahaus und Tübingen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde den Gästen die Stadt und das Umland Ahaus insgesamt in einem Kurzfilm dargestellt, wollte zunächst nicht klappen (Sch…. Technik), funktionierte im 2. Anlauf doch noch. Alois Helling betonte die Verbundenheit in Sachen Kultur zur Verwaltungsspitze der Stadt Ahaus. Robby Roecker bedankte sich für die Einladung ins Rathaus und stellte heraus, dass es nicht selbstverständlich sei, von der kommunalen Verwaltungsspitze empfangen zu werden. Als Dank und Anerkennung überreichte er dem Bürgermeister eine Flasche Wein aus Deutschland südlichstem Weinbaugebiet (nämlich aus dem Raum Tübingen). Das die Klumpen durchaus gesellschaftsfähig sind
zeigt die Tatsache, dass bei dem Empfang von einem Tübinger
Sangesbruder dieses Schuhwerk getragen wurde. Ach ja – gesungen wurde
auch noch, zu Ehren des Bürgermeisters. Abends (gegen 19.30 h) dann der schon legendäre Westfälische Abend in Hündfelds Kotten in Alstätte, direkt an der Grenze zu den Niederlanden = mitten in der Prärie. Bei Musik (made by Generalmusikmäker SF Ferdi Röring und SF Klaus Kasten), Tanz, guter Verpflegung – es gab totes Schwein und tote Kuh nebst Zubehör – und noch besserer Laune wurde ein rauschendes Fest gefeiert. Zum Zwecke der besseren Völkerverständigung zwischen Schwaben und Westfalen wurde von den Tübinger Sangesfreunden kistenweise Produkt aus dem südlichsten Weinbaugebiet Deutschlands in den Kotten geschleppt. Das meiste, was davon übrig geblieben ist war, glaube ich, das Leergut! An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür. Gedanken und Erinnerungen wurden ausgetauscht. Und dem noch eenlöpigen (Single) SF David Klingner wurde die Verbandelung mit einer Huusbrut ( der David weiß schon, was oder wer hier gemeint ist…) angeraten. War zwar nicht so ganz ernst gemeint aber wer weiß, wer weiß…. Es wurde zwar nicht bis zum Morgengrauen gefeiert (wg. Konzert) aber vielleicht graute es dem Einen oder Anderen vor selbigem…Fragen wir nicht näher nach. Samstagmorgen dann der Besuch des Marktes in der holländischen Nachbarstadt Enschede, traditionell überlaufen von Besuchern aus dem Ruhrgebiet aber sehr interessant für den, der noch nicht dort war. Übrigens – Enschede ist die fünftgrößte Stadt der Niederlande (weil das große Den Haag eigentlich das Dorf s'Gravenhage ist). Nach dem Mittagessen das übliche Konzertprozedere: Stellprobe, Einsingen und was sonst noch so sein muß. Abends dann das Konzert. Vor (wieder mal) ausverkauftem Haus – ca. 600 Zuhörer – haben alle Beteiligten eine klasse Veranstaltung „hingelegt". Das konnte man an der Resonanz während der Konzertpause erkennen aber auch in den Tagen danach und auch aus der lokalen Presse entnehmen. Näheres siehe dazu die Presseveröffentlichungen, die – gleichlautend – in allen Lokalzeitungen unseres Einzugsgebietes abgedruckt waren. Nach dem total gelungenen Konzert fanden sich alle Aktiven und Tross in der Aula des Canisius-Gymnasiums ein, um gemeinsam noch einige frohe Stunden zu verbringen. Es war ein recht (feucht-)fröhlicher Abend. Die gute Laune kam dort mit Sicherheit nicht zu kurz. Eigentlich sollte der Bus die Tübinger Gäste gegen 23:45 h wieder nach Legden ins Quartier schüsseln, ging aber nicht, weil noch 3 Tübinger Geburtstagskinder musikalisch „beehrt" werden mussten, nämlich samstags SF Erwin Kuppel und Käthe Keck (die kecke Käthe?!?) und sonntags Heidi Hoffmann. Den beiden Samstagskindern wurde gemeinsam!! der Kanon Heute feiern wir Geburtstag zu Gehör gebracht. Diese Lied war auch mit den Tübinger Sangesfreunden recht schnell geprobt und für die „Thekenfassung" reichte es allemal. Dem Sonntagskind wurde vom Tübinger Chor auch ein Lied vorgetragen. Dat Heidi war hin und weg vonne Musik! Danach knatterte der Tübinger Bus Richtung Hotel in Legden (hoch leben die Lenk- und Ruhezeiten). Viele sind damit aber nicht heimgefahren. No satten se doar, dat frömde Volk (Ja, ja: Nun saßen sie da, die -orts-fremden Gäste) aber wir wären nicht der Polizeichor Hamaland Ahaus, wenn wir nicht auch für diesen Fall eine Lösung in petto gehabt hätten. So wurde kräftig weitergefeiert und irgendwann, so viertel nach, kam dann Leo Gödde himself (Seniorchef des Busunternehmens Gödde in Legden) und brachte alle übrig gebliebenen nach Hause. Sonntags, gegen 10.00 h, quasi mitten in der Nacht, trafen sich alle wieder am Tatort von Samstags zur Verabschiedung der Gäste. Einfach abhauen geht bei uns ja gar nicht – nein, zunächst gab es einmal einen (oder auch mehr) Schlag aus der Goulaschkanone. Das THW (Ortsgruppe Ottenstein) – auch irgendwie Ahaus – sorgte hier für das leibliche Wohl aller Anwesenden. Die Versorgung mit flüssigem Brot übernahm der 2. Baß, wie die ganzen Tage schon und das in gewohnt hervorragender Manier. Nach Speis und bei Trank wurden bei einigen doch die Lebensgeister wieder geweckt. Alois Helling und Robby Roecker bedankten sich bei allen für die schönen Tage. Von den Tübingern haben wir ein Bild mit Tübinger Motiv erhalten und die Tübinger von uns eine Magnum-Flasche Münsterländer Lagerkorn. Lagerkorn deshalb, weil der eigentlich nur ungekühlt am besten schmeckt, denn so ne Riesenpulle passt in keinen Buskühlschrank. Kräftig gesungen wurde dann aber auch noch. So sehr man auch bemüht sein mag, in so schönen Stunden die Zeit anzuhalten – geht nicht. So wurde etwa um die „Herrenstunde" (ca. 11.00 h) zur Abfahrt gerufen. Nachdem alle und alles in dem Bus Platz gefunden hatten, ertönte noch einmal die Hupe und dann fuhren sie hin – und waren weg (begleitet bis zur Autobahn von unserem technischen Direktor Alois Deuker). Ich nehme mal an, die Rückfahrt ist überaus ruhig und friedlich verlaufen (ein gewisser David K. hat vielleicht ja doch von seiner Huusbrut geträumt). Im Nachgang wurde bekannt, dass gegen 19.30 h die Reise in Tübingen zu Ende war. Liebe Freunde des Polizeichores Tübingen. Es war eine
sehr schöne Zeit mit Euch, wir haben viel Spaß an der Freud' gehabt und
einen hervorragenden Konzertabend gezaubert. Ulrich Rathmer, denne, well't alle upschrieven mutt
Kommissar Zufall mit dem Polizeichor Hamaland Ahaus auf Tour an Ems und Dollart Ahaus. Der Polizeichor Hamaland Ahaus unternahm eine dreitägige Fahrt nach Papenburg und Leer. Eigentlich sollte diese Reise als Gegenbesuch zum Polizeichor Finsterwalde gehen, doch wegen dortiger organisatorischer Schwierigkeiten kamen die Fahrt und auch das Konzert in Finsterwalde letztlich nicht zustande. Zufällig stammt der Ehrenvorsitzende des Polizeichores Hamaland Ahaus, Hermann Albers, gebürtig aus Papenburg und sein Elternhaus steht heute noch dort. Hermann Albers nahm sofort die Organisationsfäden in die Hand und kümmerte sich um die Unterbringung und ein Programm während des Aufenthalts in der Region. Zufällig ist der Ehrenvorsitzende gelernter Schiffbauer. Naheliegend, dass die Besichtigung der Meyer-Werft auf dem Programm stand. In eindrucksvoller Weise wurde den Mitreisenden bei einem Rundgang über das Betriebsgelände (ohne Schwimmzeug und Taucheranzug!?!) der Schiffbau nahe gebracht. In den verschiedenen Produktionshallen konnten die Sänger das Werden so eines Ozeanriesen hautnah verfolgen – angefangen von einem Haufen scheinbar wild umherliegender Stahlteile bis zum (im Oktober 2006) fertigen Schiff NORWEGIAN STAR. So mancher bekam hier „Lust auf Schiff" aber angesichts eines Kaufpreises in mehrstelliger Millionenhöhe reicht es für den normalen Geldbeutel eher nur zu einer Jolle! Abends fand dann dieser erlebnisreiche Tag in einem Bunten Abend seinen Abschluß. Samstags stand dann eine Schiffsfahrt auf Ems und Dollart bis in die Nordsee auf dem Programm. Durchfahren wurde u. a. das Ems-Sperrwerk, das seinerzeit umstrittene Bauwerk zur Regulierung der Ems wegen der Schiffsüberführungen von der Meyer-Werft. Daß dieses gigantische Bauwerk auch nicht für die Ewigkeit errichtet wurde ist daran zu erkennen, dass sich die ganze Anlage bisher schon um bis zu 7 cm in den Meeresgrund abgesenkt hat – sic transit gloria mundi! (Da geht sie hin, die Herrlichkeit der Welt.) Zufällig feierte die Schiffseignerin, von allen liebevoll nur „Tante Käthi" genannt, ihren 75. Geburtstag auf dem Schiff. Klar, dass sich die Sänger es sich nicht nehmen ließen, der Geburtstagsjubilatorin ein zünftiges Ständchen zu bringen. Sehr beeindruckt wurde mit Applaus nicht gespart. Sonntags dann die Heimfahrt von der Reise, die bei allen Dabeigewesenen bleibende Eindrücke hinterlassen hat. Während des gesamten Events herrschten sommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein – in unseren Breiten eher reiner Zufall!
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